| knaggelars ( @ 2006-04-30 04:30:00 |
ein paar gedanken zum bloggen an sich, und 1zwo richtigstellungen zu dubstep
nun ist es ja so: hat man einen sogenannten blog,
dann sollte man ihn regelmässig pflegen und aktuell halten.
momentan bin ich sehr eingenommen vom studium und habe dementsprechend
wenig zeit. es entstehen dadurch immer wieder pausen, die schreiberei
findet in unregelmässigen abständen statt.
eine andre frage ist, worüber man eigentlich schreiben soll. und in welcher form,
welcher journalistischen messlatte. neulich habe ich beim numblog einen artikel
mit der überschrift dubstep is the new grime gefunden. das ist einfach mal blödsinn,
und war zu 0% recherchiert. normalerweise kommt so etwas im numblog nicht vor;
matthias leistet gute arbeit. wie kam er dennoch dazu, etwas als neu darzustellen,
das seit fast einem halben jahrzehnt existiert?
ich kann mich noch erinnern, wie ich in den jahren 2001/2002/2003 regelrecht
nach platten von horsepower productions, kode9 oder darqwan gejagt habe.
am anfang hat man im plattenladen gefragt nach diesem neuen zeug aus london -
das damals schon nicht mehr so neu war, aber woher sollte man das denn wissen.
klar, man kannte sachen wie wookie, mj cole oder zed bias, aber dieser neue,
runtergefahrne sound mit elementen von reggae, disco, jungle und deep deep
house war etwas andres - er hatte eine sphärische kraft, und erlaubte es, stile
auch von unterschiedlicher bpm-zahl zu verbinden. brüche im set waren gewollt,
es ging auch darum, dem kränkelnden genre drum&bass neue facetten abzu-
gewinnen. in deutschland geschah das lange zeit abseits gängiger hochburgen,
ich weiss von crews in düsseldorf und greifswald, münchen, weimar und leipzig.
berlin war nicht auf der landkarte. man musste schon in bars zu after-work-
parties gehen, in kleine jugendklubs, zu techno-parties in abbruchhäusern,
reggae-parties am baggersee, oder in billardkellern mit dj-pult,
um gelegentlich dubstep zu hören.
es gab keine szene für garage/2step wieauchimmer in deutschland; im wesentlichen
hat sich daran bis jetzt nichts geändert. will man parties besuchen, wo dubstep/
grime/uk garage läuft, muss man die augen schon sehr offen haben.
dementsprechend ist kaum öffentlichkeit für solche musik vorhanden.
in osteuropa, den usa und brasilien haben sich aktive szenen entwickeln können,
während uk garage in deutschland zeitweise fast völlig verschwunden war.
weiss jemand, was aus dem gush collective geworden ist?
ach übrigens: der begriff dubstep wurde im jahr 2002 erstmals von der us-zeitschrift
xlr8r in einem beitrag über horsepower productions benutzt. überhaupt konnte man
damals weit mehr über dieses englische ding lesen als hören! und das hat sich
zumindest in deutschland nur marginal geändert, wie man im numblog sieht.
zwar gab es bis vor etwa einem ³/4 Jahr noch die alte hyperdub-seite von kode9,
mit guten beiträgen über elektronischer musik, dennoch hat deren einstellung eine
grosse informationslücke hinterlassen. für die dubplate.net-seite gilt das gleiche.
übrig bleiben eine reichliche anzahl von blogs und foren, in denen die liebhaber
von dubstep sound miteinander kommunizieren.
hier einige links:
http://www.tempa.co.uk/
http://www.kode9.com/
http://www.bingobeats.com/
http://www.hyponik.com/default.asp
http://www.submusica.com/
http://dubstepforum.com/
http://www.rwdmag.com/forum/index.p hp?&sid=
http://www.rinsefm.com/forum/
http://www.nuskoolbreaks.co.uk/
http://drumzofthesouth.blogspot.co m/
http://hotflushrecordings.blogspot.com/
http://gutterbreakz.blogspot.com/
http://www.thehardgraft.blogspot.c om/
http://brunobelluomini.blogspot.co m/
http://porkjacket.blogspot.com/
http://blog.grievousangel.net/
http://dubster.blogspot.com/
-in anlehnung an den numblog-bericht kommt demnächst eine kleine
geschichte über eine neue szene mit neuer musik aus meiner heimatstadt leipzig.
matthias war ein paar jahre zu spät, ich werde 250 jahre zu spät sein! peace!
nun ist es ja so: hat man einen sogenannten blog,
dann sollte man ihn regelmässig pflegen und aktuell halten.
momentan bin ich sehr eingenommen vom studium und habe dementsprechend
wenig zeit. es entstehen dadurch immer wieder pausen, die schreiberei
findet in unregelmässigen abständen statt.
eine andre frage ist, worüber man eigentlich schreiben soll. und in welcher form,
welcher journalistischen messlatte. neulich habe ich beim numblog einen artikel
mit der überschrift dubstep is the new grime gefunden. das ist einfach mal blödsinn,
und war zu 0% recherchiert. normalerweise kommt so etwas im numblog nicht vor;
matthias leistet gute arbeit. wie kam er dennoch dazu, etwas als neu darzustellen,
das seit fast einem halben jahrzehnt existiert?
ich kann mich noch erinnern, wie ich in den jahren 2001/2002/2003 regelrecht
nach platten von horsepower productions, kode9 oder darqwan gejagt habe.
am anfang hat man im plattenladen gefragt nach diesem neuen zeug aus london -
das damals schon nicht mehr so neu war, aber woher sollte man das denn wissen.
klar, man kannte sachen wie wookie, mj cole oder zed bias, aber dieser neue,
runtergefahrne sound mit elementen von reggae, disco, jungle und deep deep
house war etwas andres - er hatte eine sphärische kraft, und erlaubte es, stile
auch von unterschiedlicher bpm-zahl zu verbinden. brüche im set waren gewollt,
es ging auch darum, dem kränkelnden genre drum&bass neue facetten abzu-
gewinnen. in deutschland geschah das lange zeit abseits gängiger hochburgen,
ich weiss von crews in düsseldorf und greifswald, münchen, weimar und leipzig.
berlin war nicht auf der landkarte. man musste schon in bars zu after-work-
parties gehen, in kleine jugendklubs, zu techno-parties in abbruchhäusern,
reggae-parties am baggersee, oder in billardkellern mit dj-pult,
um gelegentlich dubstep zu hören.
es gab keine szene für garage/2step wieauchimmer in deutschland; im wesentlichen
hat sich daran bis jetzt nichts geändert. will man parties besuchen, wo dubstep/
grime/uk garage läuft, muss man die augen schon sehr offen haben.
dementsprechend ist kaum öffentlichkeit für solche musik vorhanden.
in osteuropa, den usa und brasilien haben sich aktive szenen entwickeln können,
während uk garage in deutschland zeitweise fast völlig verschwunden war.
weiss jemand, was aus dem gush collective geworden ist?
ach übrigens: der begriff dubstep wurde im jahr 2002 erstmals von der us-zeitschrift
xlr8r in einem beitrag über horsepower productions benutzt. überhaupt konnte man
damals weit mehr über dieses englische ding lesen als hören! und das hat sich
zumindest in deutschland nur marginal geändert, wie man im numblog sieht.
zwar gab es bis vor etwa einem ³/4 Jahr noch die alte hyperdub-seite von kode9,
mit guten beiträgen über elektronischer musik, dennoch hat deren einstellung eine
grosse informationslücke hinterlassen. für die dubplate.net-seite gilt das gleiche.
übrig bleiben eine reichliche anzahl von blogs und foren, in denen die liebhaber
von dubstep sound miteinander kommunizieren.
hier einige links:
http://www.tempa.co.uk/
http://www.kode9.com/
http://www.bingobeats.com/
http://www.hyponik.com/default.asp
http://www.submusica.com/
http://dubstepforum.com/
http://www.rwdmag.com/forum/index.p
http://www.rinsefm.com/forum/
http://www.nuskoolbreaks.co.uk/
http://drumzofthesouth.blogspot.co
http://hotflushrecordings.blogspot.com/
http://gutterbreakz.blogspot.com/
http://www.thehardgraft.blogspot.c
http://brunobelluomini.blogspot.co
http://porkjacket.blogspot.com/
http://blog.grievousangel.net/
http://dubster.blogspot.com/
-in anlehnung an den numblog-bericht kommt demnächst eine kleine
geschichte über eine neue szene mit neuer musik aus meiner heimatstadt leipzig.
matthias war ein paar jahre zu spät, ich werde 250 jahre zu spät sein! peace!